Nachhaltige Innovation im Maschinenbau: Unsere Papier-Tube – ausgezeichnet auf der IHM 2026.
Nachhaltigkeit entsteht nicht durch Schlagworte – sondern durch Lösungen, die in der Praxis funktionieren. Genau deshalb haben wir in den letzten Jahren eine Innovation vorangetrieben, die uns besonders am Herzen liegt: eine Papier-Tube als nachhaltige, möglichst plastikfreie Alternative zu herkömmlichen Tuben-Lösungen.
Im Rahmen der Internationalen Handwerksmesse (IHM) in München wurde der Bayerische Staatspreis für besondere Leistungen im Handwerk 2026 verliehen – und wir freuen uns sehr, dass die Peter Feckl Maschinenbau GmbH diese Auszeichnung erhalten hat.
Für uns ist das nicht nur Anerkennung, sondern auch ein klares Signal: Innovation im Handwerk und Maschinenbau hat Wirkung, wenn sie konsequent umgesetzt wird.
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Die IHM als Bühne für echte Innovation
Die IHM ist einer der zentralen Treffpunkte für Handwerk, Mittelstand, Industriepartner und Innovationstreiber. Im offiziellen Kontext des Bayerischen Wirtschaftsministeriums wird der Bayerische Staatspreis im Rahmen der IHM verliehen und würdigt technische Exzellenz, Innovationsgeist und praktischen Nutzen.
Genau das passt zu unserer Haltung: Wir entwickeln keine Lösungen „für die Vitrine“, sondern Innovationen, die Prozesse verbessern, Qualität sichern – und im Idealfall einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten.
Worum es bei unserer Papier-Tube geht
Der Kern unseres Projekts ist schnell erklärt – die Umsetzung war es nicht:
Ziel: Eine Verpackungslösung zu ermöglichen, die Papier statt Kunststoff nutzt – ohne Kompromisse bei Qualität, Stabilität und Prozesssicherheit.
Denn Papier ist nicht gleich Papier, und „plastikfrei“ ist in der Produktion kein einfacher Schalter. Eine Tube muss:
- formstabil sein,
- sich zuverlässig herstellen lassen,
- im Alltag funktionieren (Handling, Haltbarkeit, Nutzung),
- und gleichzeitig wirtschaftlich produzierte Stückzahlen ermöglichen.
Unser Fokus lag deshalb auf der Frage:
Wie kann eine Papier-Tube so gefertigt werden, dass sie industriell prozessierbar wird – reproduzierbar, konstant und in hoher Qualität?
Wie das Projekt entstanden ist: Aus einer Anfrage wurde ein 4-Jahres-Entwicklungsweg
Dieses Projekt ist nicht „einfach so“ entstanden. Es begann mit der Anfrage einer Kundin – und entwickelte sich zu einem gemeinsamen Weg, der uns über rund vier Jahre begleitet hat.
In dieser Zeit ging es vor allem um eines: aus einer Idee eine fertigungstaugliche, maschinelle Lösung zu entwickeln. Das bedeutet in der Praxis:
- Anforderungen verstehen und sauber definieren,
- testen, messen, bewerten,
- Engpässe und Fehlerbilder identifizieren,
- Lösungen iterativ verbessern,
- und am Ende ein Ergebnis schaffen, das dauerhaft funktioniert.
Gerade bei nachhaltigen Materialien zeigt sich schnell: Der Unterschied zwischen „klingt gut“ und „funktioniert zuverlässig“ ist Maschinenbau – im Detail.
Von Handarbeit zur maschinellen Prozessierung
Ein zentraler Meilenstein war die Überführung des ursprünglichen, händischen Verfahrens in einen maschinenfähigen Prozess. Genau das ist häufig die Hürde, wenn nachhaltige Lösungen skalierbar werden sollen: Es reicht nicht, etwas einmal herzustellen – es muss konstant wiederholbar sein.
Unser Anspruch war daher:
- Prozesssicherheit statt Einzelstück,
- Wiederholgenauigkeit statt Variation,
- Qualitätsstabilität über Stückzahlen hinweg.
Als Teil des Gesamtkonzepts spielt dabei auch Naturkleber auf Kasein-Basis eine Rolle – nicht als Marketing-Element, sondern als funktionaler Bestandteil einer nachhaltigen Gesamtidee.
Warum diese Auszeichnung für uns mehr ist als ein Preis
Auf der offiziellen Medienseite des Bayerischen Wirtschaftsministeriums ist dokumentiert, dass der Staatspreis an die Peter Feckl Maschinenbau GmbH übergeben wurde.
Und im offiziellen Video-Kontext wird klar, wofür der Preis steht: technische Exzellenz, Innovationsgeist, Nachhaltigkeit und praktischer Nutzen.
Für uns bedeutet das:
- Wir sind auf dem richtigen Weg, Nachhaltigkeit technisch umzusetzen.
- Wir zeigen, dass Handwerk und Maschinenbau Zukunft gestalten können.
- Und wir schaffen Lösungen, die Unternehmen helfen, Nachhaltigkeit realistisch in Produkte und Prozesse zu übertragen.
Was die PapierTube jetzt ermöglicht
Mit der PapierTube entsteht eine Grundlage, auf der neue, nachhaltige Verpackungsoptionen realistisch werden – auch für Anwendungen, bei denen Qualität und Präzision entscheidend sind (z. B. Kosmetik).
Gleichzeitig zeigt das Projekt etwas Grundsätzliches:
Nachhaltigkeit ist nicht nur Materialfrage – sie ist Prozessfrage.
Wenn Material, Maschine, Klebstoff, Verarbeitung und Qualitätslogik zusammenpassen, entsteht daraus ein Ergebnis, das nicht nur „nachhaltig aussieht“, sondern zuverlässig nutzbar ist.
Nachhaltige Innovation braucht Umsetzung – und Partner
Wir danken allen Beteiligten, die dieses Projekt über die Jahre begleitet haben – und wir freuen uns sehr über die Anerkennung im Rahmen des Bayerischen Staatspreises für besondere Leistungen im Handwerk 2026.
Wenn Sie mehr über unsere PapierTube, die Hintergründe und die technischen Prinzipien dahinter erfahren möchten: Sprechen Sie uns an – am besten direkt über /termin_vereinbaren/.
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